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Medizintechnik

Prof. Reinhardt zieht Bilanz

on 24. April 2014 - 15:20

Der Vorstandsvorsitzende des Medical Valley EMN, Prof. Dr. Dr. Erich R. Reinhardt, erzählt im Interview, welche Erkenntnisse er aus China mit nach Hause nimmt.

Sieben Tage Delegationsreise in China liegen hinter Ihnen. Welches Fazit ziehen Sie für sich und das Medical Valley EMN?
Erich R. Reinhardt: Die Gesundheitsversorgung in China ist ein sehr großer Zukunftsmarkt – das haben uns die Gespräche mit den dortigen Akteuren noch einmal nachdrücklich gezeigt. Somit sind wir jetzt in unserem Vorhaben bestärkt, ein Konzept nach Philosophie des Medical Valley EMN im chinesischen Raum umzusetzen.

Vom Labor in die Klinik

on 24. April 2014 - 15:19

Der neue stationäre Bereich des „Clinical Trials Centre“ (kurz: CTC) am Queen Mary Hospital (Hongkong University) steht kurz vor seiner Eröffnung. Die Medical Valley-Delegation hatte die Gelegenheit, schon jetzt einen Blick in die Räumlichkeiten zu werfen, die künftig Logistik und Infrastruktur für 24 Patienten in klinischen Studien bieten.

Der Centre wurde 1998 gegründet, seither führte das Team rund 350 klinische Studien durch (teilweise noch nicht abgeschlossen). Die medizinischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Testung von Medikamenten im onkologischen und kardiologischen

Need for Speed

on 24. April 2014 - 15:17

Wir besuchen die renommierte Hongkong University (HKU) und kommen in den Genuss, Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit des Teams vom Department of Electrical & Electronic Engineering zu erhalten.

Das dort angegliederte „Medical Engineering Program“ ist das älteste seiner Art in Hongkong und bietet den Mitarbeitern Raum für Forschung. Einer davon ist Dr. Kevin Tsia.

Innovationsklima an der Bucht

on 24. April 2014 - 15:14

Der industrielle Sektor boomt in der gesamten Stadt, und dennoch bündelt Shenzhen die High-Tech-Industrie zusätzlich in gesonderten Parks. Zum Beispiel auch in der Hightech-Industry-Zone im Südosten der Stadt.

Rund 200 Unternehmen aus den Bereichen IT und Energie, neue Materialien sowie Biomedizin sind hier angesiedelt. Zusätzlich kümmern sich drei sogenannte 3A-Krankenhäuser (das ist die höchste Bewertungsstufe, die das chinesische Gesundheitsministerium vergibt) mit 800 Betten vor Ort um Forschungsaspekte und Patientenversorgung.

Schon das Verwaltungsgebäude mit mehr als 20 Stockwerken

Umdenken, schnell!

on 24. April 2014 - 15:11

Der demografische Wandel ist nicht nur eine deutsche Herausforderung. Auch Chinas Bevölkerung wird immer älter, und die Ein-Kind-Politik des Landes fordert ihren Tribut.

Kinder können sich oftmals nicht mehr – wie einst vorgesehen – zuhause um ihre Eltern kümmern. Das Problem wird sich in Zukunft noch weiter verschärfen. Sozialdienste oder ambulante Pflegedienste gibt es in China nicht. Ehrenamtliche Vereinigungen und Nachbarschaftsinitiativen kümmern sich um jene, die nicht mehr ohne Hilfe am Leben teilnehmen können. Altenpflege ist in China kein Ausbildungsberuf.

Handeln trotz Hürden

on 24. April 2014 - 15:09

Neu ist es nicht, dass moderne und technologisch hoch entwickelte Medizintechnik im immer noch stark wachsen- und gedeihenden Gesundheitsbereich in China mehr denn je nachgefragt ist. Die Gründe dafür sind bekannt und oft genannt worden: Die Überalterung der Gesellschaft, der Anstieg der Lebensstandards durch höhere Einkommen und das damit verbundene sich ständig erhöhende Gesundheitsbewusstsein der Chinesen.

Wollen europäische Unternehmen auf dem chinesischen Markt für Medizintechnik mitmischen, sollten sie wissen: Auf der einen Seite locken hohe Wachstumsraten, insbesondere deutsche

Inkubatoren im Vergleich

on 24. April 2014 - 15:07

Innovation - dafür ist nicht nur das Medical Valley EMN aka die Europäische Metropolregion Nürnberg zunhemend international bekannt. Auch Shenzhen gewinnt weltweit an Sichtbarkeit und macht mit lukrativen Möglichkeiten auf sich aufmerksam.

Wie steht die EMN im Vergleich zu Nürnbergs chinesischer Partnerstadt da? Wir haben ein paar quantitative Parameter verglichen, die zeigen: Es braucht manchmal erstaunlich wenig Platz, um ein Höchstmaß an wirtschaftlichem Potenzial auszubrüten.

 

Bild: Birke und Partner

Shenzhen voraus

on 24. April 2014 - 15:03

Was für eine Stadt: Shenzhen ist berühmt für seine Wolkenkratzer. Die futuristische Plan-Metropole hat so gar nichts gemein mit ihrer beschaulich-historischen Partnerstadt Nürnberg.

In Shenzhen ticken die Uhren ein bisschen anders. . „Lasst den Westwind herein“ lautet eine Parole der Stadt am Perlflussdelta, die boomt, wie kaum eine andere. Nur ein Fluss trennt Chinas Zukunftsstadt von der Sonderverwaltungszone Hongkong. Dank ihres Sonderwirtschaftsstatus’ herrschen hier vor allem rechtliche und administrative Erleichterungen für ausländische Investoren.

Nicht ausbremsen lassen

on 16. April 2014 - 13:38

Bei der Besichtigung des kürzlich eröffneten Campus der Xiamen Universität heute Nachmittag wurde es uns klar vor Augen geführt: China investiert massiv in Bildung. Das Land zählt heute bereits über 1,3 Milliarden Menschen, dafür müssen auch (Bildungs-)Räume geschaffen werden.

Die Volksrepublik emanzipiert sich damit auch von dem Image, das sagt, das Land könne nur Kopieren. Die Regierung holt mit gigantischen Projekten wie in Xiamen Schwung und setzt zum Sprung an.

Auf Wachstumskurs

on 16. April 2014 - 13:31

Der Markt rund um die Medizintechnik wächst in China seit Jahrzehnten. Ein Ende ist keineswegs in Sicht: Denn auch wenn sich schon viel verändert hat, ist die überwiegende Zahl der Krankenhäuser noch immer eher schlecht ausgestattet.

Daneben erhöht sich der Bedarf nach neuen, besseren Geräten, denn mit den in China ständig steigenden Lebensstandards erhöht sich automatisch auch das Gesundheitsbewusstsein der Menschen. Die Folge: Die Ansprüche der Bevölkerung an ihre medizinische Versorgung steigen stetig.

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